F.A.Q - Frequently Asked Questions

Definition: Rebuilttoner
Rebuilttoner ist eine Tonerkartusche, die ähnlich einem Austauschmotor bei einem Kraftfahrzeug wiederaufgearbeitet wurde.

Rebuilttoner werden auch als „Remanufactured“ („wiederaufbereitet“) bezeichnet. Im Gegensatz zu Refill-Toner werden beim Rebuilttoner Verschleißteile durch Neuteile ausgetauscht. Solche Verschleißteile sind z. B. die Magnetwalze oder die Belichtungstrommel. Die Unterscheidung zwischen Refill und Rebuilt ist nicht klar definiert.

Ein Grund für die Wiederaufarbeitung von Laserkartuschen ist, dass viele Hersteller von Kartuschen ihre Produkte durch Patente geschützt haben, so dass ein Nachbau der Originalkartuschen ohne Patentverletzung nicht möglich ist. Die Originalhersteller von Kartuschen für Laserdrucker sind in der Regel identisch mit den Druckerherstellern und betreiben oft eine Preispolitik beim Marketing ihrer Drucker, die auf eine Maximierung des Gesamtgewinns über den Verkauf von Verbrauchsmaterial abzielt.

Mit Rebuilttonern gelingt ein Kompromiss zwischen Ressourcen sparen und Qualität. Diese Vorteile haben auch Originalhersteller dazu bewogen, neben den neu produzierten Tonerkartuschen auch Rebuilttoner anzubieten. So führt Lexmark sein Rebuilt-Sortiment unter der Marke Linea. Umgekehrt können Originalkartuschen unter Umständen Recyclingkomponenten enthalten. Wer genau auf die Packung des sogenannten Originaltoners schaut, findet oft den Satz „kann aus neu geformten und recycelten Materialien bestehen“ – ein Hinweis für Rebuilt (gefunden auf einer Canon E-30 Originalkartusche).

Die Reklamationsquoten von Rebuilttonern sind modellabhängig unterschiedlich. Bei Rebuilttonern für ältere Laserdrucker und Kopierer liegt die Ausfallquote bei ca. einem Prozent, also ähnlich wie beim Original. Bei neueren Modellen kann diese Quote deutlich höher liegen. Hauptprobleme sind: das Tonerpulver ist nicht mit der Trommelwalze abgestimmt, Chips arbeiten nicht richtig, etc.

Wegen Leergutknappheit ist die Verfügbarkeit von Rebuilttonern bei neueren Laserdruckern oft sehr schwierig, infolgedessen liegen die Preise nur knapp unter denen des Originals. Bei älteren Laserdruckern gibt es ausreichend Leergut und die Qualität ist mit dem Original zu vergleichen. Durch erweiterte Tonertanks ist die Reichweite sogar manchmal deutlich höher als beim Original.

Lexmark versucht mit sogenannten Rückgabe-Tonern (Prebate-Tonern), seine Kunden zu zwingen, den leergedruckten Toner an Lexmark zurückzuschicken, damit diese Toner nicht bei anderen Firmen als Rebuilttoner wieder auftauchen und dem Originaltoner Konkurrenz machen. Auf der Tonerkartusche steht, dass man nur dann den Toner verwenden darf, wenn man sich verpflichtet den Toner an Lexmark zu schicken, sobald er verbraucht ist. Eine Kontrolle ist aber praktisch nicht möglich. Die Frage nach der rechtlichen Haltbarkeit einer derartigen Verpflichtung wirft überdies zumindest grundsätzliche Probleme auf.

Quelle: Wikipedia (08.10.2009)

1. Wird Die Druckqualität durch die Wiederbefüllung gemindert?

Grundsätzlich wird die Druckqualität durch den Wiederbefüllungsprozess nicht beeinflust. Möglich ist ein abweichender Farbton. Dies kann aber durch eine Änderung der Farbverwaltungs-Einstellungen im Druckermenü angepasst werden.


2. Erlischt die Garantie meines Druckers wenn ich kompatiblen Toner benutze?

Selbstverständlich empfiehlt jeder Hersteller ausschließlich original Verbrauchsmaterialien zu verwenden. Ungeachtet dessen ist ein Hersteller verpflichtet, seinem Garantieversprechen nachzukommen, auch wenn im Drucker kompatible Verbrauchsmaterialien oder wiederbefüllte Patronen eingesetzt wurden oder werden. Eine derartige Einschränkung der Garantie ist in anderen Bereichen oft versucht worden, aber letzten Endes immer vor Gericht gescheitert.
Ausnahme:
Sollte der Schaden eindeutig durch das kompatible Produkt verursacht worden sein erlischt die Garantie des Herstellers. Dies ist aber auch nur dann der Fall, wenn der Mangel des kompatiblen Produkts eindeutig nachweisbar ist.
Das bedeutet das die reine Verwendung im Allgemeinen keinen Einfluß auf die Garantie hat.
Den genauen Wortlaut der Garantiebestimmungen können sie aber dem Druckerhandbuch bzw. über den Web-Server Ihres Druckerherstellers erfahren.


3.Wie oft kann ich meine Kartusche nachfüllen?

Die Antwort auf diese Frage ist abhängig von der verwendeten Kartusche.

Grundsätzlich gilt:

1. Tonerkartuschen, die eine eingebaute Fotowalze besitzen, sollte man nicht öfter als 1 Mal wiederbefüllen, da diese Teile besonders stark unter Verschleiß leiden.
2. Tonerkartuschen, die eine Tonerträgerwalze aus Gummi besitzen, sollten nicht öfter als 3 Mal wiederbefüllt werden, wobei die Entscheidung ausschließlich davon abhängt, ob die Gummiwalze bereits vor dem Befüllen kleine Kratzer oder Druckstellen aufweist. Wird diese Kartusche lange gelagert, so besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das Gummi verhärtet und kein zufrieden stellender Druck damit möglich ist.
3. Sollte Ihre Tonerkartusche undichte Stellen aufweisen und nach mehreren Nachfüllvorgängen Tonerpulver verlieren, so raten wir grundsätzlich von weiteren Befüllungen ab.


4. Ist das Befüllen der Kartuschen kompliziert?

Das Befüllen ist relativ unkompliziert.
In den meisten Fällen wird ein Schraubenzieher benötigt.
Wenn kein Loch zum Einfüllen vorhanden ist muss dieses von ihnen gebohrt werden. In der Regel dauert das Befüllen max. 15 Minuten und gegebenenfalls erhalten sie von uns ein illustrierte Befüllungs-Anleitung, welche sie Schrittweise zum Ziel bringt.
Bitte prüfen sie hierzu unsere Liste der vorhandenen Nachfüllanleitungen.



5. Gibt es Gesundheitsrisiken bei der Verwendung von Nachfüll-Tonern?

Bitte Klicken sie Hier


6. Die Druckerbezeichnung auf der/dem gelieferten Kartusche/Toner ist nicht die meines Druckers. Habe ich falsche Ware bekommen?

In vielen Fällen ist eine einzige Kartusche einsetzbar in mehrere verschiedene Drucker.
Überprüfen sie die Kompatibilitätsbezeichnung/OEM der neuen Kartusche mit ihrer alten
Kartusche.
Immer noch Zweifel?
Dann vergleichen sie doch die benötigte Kartusche mit der gelieferten Kartusche in unserem Shop. Dort finden sie bei jedem unserer Artikel die zugehörige Kompatibiltätsbezeichnung/OEM.
Sollte dies nicht ausreichen, dann kontaktieren sie uns. Wir können ihn mit Gewissheit sagen ob sie die richtige Ware bekommen haben.


7. Was ist ein Resetter-Chip und brauch ich so etwas?

Dieser Chip, der auch als Counter- oder Zähler-Chip bezeichnet wird, ist ein Bestandteil der meisten Drucker-Kartuschen.
Auf diesem Chip ist die Seitenanzahl der jeweiligen Kartusche gespeichert.
Dieser Chip "zählt" die Anzahl der gedruckten Seiten und muss bei jeder Wiederbefüllung der Kartusche durch einen neuen ersetzt werden.
Ausnahmen:
Nicht alle Kartuschen verwenden einen Chip. Es gibt Kartuschen die eine mechanische Vorrichtung besitzen und einige die ganz darauf verzichten.
In einigen Fällen muss eine Einstellung im Druckermenü vorgenommen werden.
Nähere Angaben dazu finden sie in der Gebrauchsanweisung ihres Gerätes.




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